Durch die Liebe zum Holz, die Liebe des Lebens gefunden

Von klein auf Krampus verrückt, schon in der Volkschule mit Gummimaske als Teufel unterwegs. Das bin ich, Hannes Mengl.

 

Der Werkstoff Holz hat mich schon in meiner Schulzeit begeistert. Schon als Kind war ich fasziniert von Krampussen und ihrer Maskierung. Im Dezember gab es früher keine Zeitung, die ich nicht nach Krampusfotos absuchte, um sie auszuschneiden. Schon in jungen Jahren war ich ganz stolz mit einer Gummimaske unterwegs.

In der Hauptschule und im polytechnischen Lehrgang begann dann das Interesse für den Werkstoff Holz. So entschied ich mich nach der Schule für eine Lehre als Tischler. Schon hier war der Wunsch, Masken zu schnitzen, vorhanden. In dieser Zeit begegnete ich auf der Berufsinformationsmesse Schnitzer Reinhard Feldinger, der zu dieser Zeit selbst noch als Schnitzschüler in der Fachschule für Holzbildhauerei in Elbigenalp/Tirol sein Handwerk lernte. Für mich stand fest, ich habe meinen Traumberuf entdeckt.

2004 entstand die erste brauchbare Krampusmaske aus Holz, geschnitzt im elterlichen Dachboden. Noch bevor ich meine Lehre als Tischler positiv abschloss, machte ich nach Absprache mit meinen Eltern die Aufnahmeprüfung für die Fachschule Elbigenalp. Für meine Eltern, Herbert und Hannelore, war klar, dass ich auch diese Ausbildung positiv abschließen würde. Doch aller Anfang ist schwer. Das erste Schuljahr gestaltete sich auf Grund der vielen Theorie schwieriger als gedacht. Trotzdem biss ich mich durch und begann in der Freizeit Krampusmasken zu schnitzen. Und wie es bei Schülern halt mal ist, wurde am Abend im Dorfpup von Elbigenalp auch mal gefeiert, wo ich schließlich meine Silvia kennenlernte.

Zur selben Zeit schloss ich mich dem "Heimatverein D`Tennengauer" an, der mir auch sofort das Vertrauen für die vereinseigenen Masken schenkte. Diese Chance ließ ich mir nicht entgehen und so entstand meine erste, zusammenhängende Gruppe.

Habe ich dein Interesse geweckt?

Fragen kostet nichts, hier gehts zum Kontakt ...